Gebühren beim Trading

 

Gebühren


Wer sich einen Broker sucht sollte auf so einige Dinge achten. Eine der wichtigsten Kriterien sind die Gebühren. Diese unterteilen sich meist in verschiedene Kriterien, abhängig von den Arten der Gebühren sind natürlich auch die zu handelbaren Produkte.

Kontoführungsgebühr


Eine Art der Gebühr ist die Kontoführungsgebühr.
Diese wird allerdings kaum noch bei den Brokern verlangt, jedoch sollte man auch darauf ein Auge haben.

Spreads


Spreads kommen bei beinahe allen Wertpapieren zum Einsatz. Der Spread stellt eine Spanne zwischen dem aktuellen Kauf (Geldkurs)- und dem Verkaufskurs (Briefkurs) dar. Somit sind Kaufkurs und Verkaufskurs nicht gleich (siehe Bild).
 
 
Diese Spanne sind Gebühren die der Broker somit pro Trade verlangt.
Der Spread ist bei den meisten Brokern variabel und somit bewegt dieser sich in einem gewissen Rahmen, der sich der aktuellen Marktsituation anpasst.
Ein hoher Spread spricht für eine geringe Liquidität.
Die Bedeutung des Spreads ist für jeden Tradingstil relativ.
Der Spread beim Handel von Aktien nimmt für die meisten Händler eine eher untergeordnete Rolle ein, da die meisten Trader Aktien auf langfristigere Perioden halten und somit der relativ geringe Spread auf längere Perioden hinweg kaum Auswirkungen hat.
Die Auswirkung beim Scalpen von Future Produkten ist um einiges extremer. Das liegt daran, dass sich der Scalper nur auf extrem kleine Kursänderungen spezialisiert und eine Position im Bereich von wenigen Sekunden bis hin zu 5 Minuten hält.
Müsste der Scalper hierbei erst einmal einen größeren Spread wieder ausgleichen wäre dies extrem von Nachteil.

Kommissionen


Kommissionen sind feste Beträge die pro Order anfallen. Diese variieren ebenso von Broker zu Broker.
Das Modell der Komissionen eignet sich vor allem für Future Trader im kurzfristigen Handel.

Weitere Kosten

Weitere Gebühren können entstehen, wenn gehebelte Produkte gehandelt werden. Bei diesen Produkten z.B. CFD`s wird mit dem Kapital des Brokers gehandelt somit können beim Halten der Position über Nacht Gebühren anfallen. Diese halten sich jedoch im Normalfall in einem relativ geringen Rahmen.

Zusammenfassung:

Bei den Gebühren sollte man so einige Dinge beachten.
Vor allem sollte man sich darüber im Klaren sein, welche Gebühren in welcher Form für den eigenen Tradingstil am lukrativsten sind. Wichtig hierbei ist auch zu beachten, dass nicht nur eine der Gebühren vorkommt sondern viele Broker Modelle anbieten bei den Spreads und Komissionen zum Einsatz kommen.
Dies kann ebenso lukrativ sein, wenn somit der Spread für einen geringer ausfällt.
Vor der Wahl des neuen Brokers sollte man diesen mit anderen Brokern vergleichen und auf möglicherweise versteckte Kosten zu achten. Oft gelten unterschiedliche Konditionen für unterschiedliche Kontotypen.