Dividende

 

Die Dividende


Wer eine Aktie kauft, der investiert sein Geld in ein Unternehmen. Erwirtschaftet dieses Unternehmen am Ende des Geschäftsjahres einen Gewinn, dann können Anleger auf eine Gewinnausschüttung hoffen. Diese Ausschüttung nennt sich Dividende.

Die Auszahlung und Höhe einer Dividende werden vom Vorstand und Aufsichtsrat der Aktiengesellschaft auf Basis des Jahresabschlusses vorgeschlagen und in der Hauptversammlung beschlossen.
Besitzt der Anleger die sog. Vorzugsaktien, so stehen ihm oft höhere Dividenden zu als Anlegern mit einer Stammaktie.

Eine Dividende bezieht sich oft allerdings nicht auf den Gesamtgewinn des Unternehmens, da der Ausschüttungsbetrag z.B. durch Rückstellungen vermindert wird. Während in England und den Vereinigten Staaten die Dividende quartalsweise ausgezahlt wird, findet dies in Deutschland nur jährlich statt.

Wer privat in Aktien anlegt und eine Dividende erhält, der muss vorher noch bei Vater Staat einen Boxenstopp einlegen: Dividenden gelten nämlich als steuerpflichtige Einkünfte und werden mit einer Abgeltungssteuer in Höhe von 25% belastet.
Hier kann allerdings ein Freistellungsauftrag bis zu einer Grenze von 801€ pro Person Abhilfe schaffen.